4 Tipps für eine erfolgreiche B2B-Website

4 Tipps für eine erfolgreiche B2B-Website

Wann bist du zum letzten Mal auf eine B2B-Website gestoßen, auf der nur die Adresse, die Kontaktdaten und eine kurze Beschreibung der Produkte oder Dienstleistungen des gegoogelten Unternehmens stehen? Erstaunlich, wie oft es diese Seiten noch gibt. Sie stammen aus einer Zeit, in der B2B-Unternehmen ihre Website vorrangig als digitale Visitenkarte nutzten. Heute wirken sie nicht nur wie aus der Zeit gefallen, sondern werden auch nicht mehr den hohen Erwartungen potenzieller Kund:innen gerecht.


Warum ist deine B2B-Website so wichtig für den Unternehmenserfolg?

Die meisten B2B-Einkäufer:innen starten ihre Suche nach beispielsweise neuen Maschinen oder Softwaretools mit einer Suche auf Google. Finden Sie eure Unternehmenswebsite dank deiner gezielten Keyword-Strategie und klicken auf eine eure Unterseiten, habt ihr die Chance sie als Kunden zu gewinnen. Bis eure Interessent:innen auf ihrer Customer Journey an diesem Punkt angelangt sind, spielt eure Website eine entscheidende Rolle innerhalb eurer Marketing-Kanäle, denn sie steht für:

  • konzentriertes Unternehmens- und Produktwissen

Auf eurer Unternehmenswebsite habt ihr die Möglichkeit, alle

relevanten Informationen beispielsweise in Form von Unterseiten, Blogs und FAQ-Einträgen für Interessent:innen und Kund:innen zu versammeln. Zudem könnt ihr hier auch Pressematerialien und Informationen für Bewerber:innen bereitstellen und so aktiv an eurer Außendarstellung mitwirken.


  • Vertrauenswürdigkeit

Stell dir vor, ein User hat nach langer Suche auf eurer Website das perfekte Tool für die Überwachung seiner Maschinen innerhalb einer Cloud gefunden. Auf der Produktseite stehen jedoch veraltete Informationen. Das kommt im Gespräch mit eurem Vertriebsmitarbeiter heraus und auf einmal ist sich der Interessent gar nicht mehr so sicher, ob er eure Lösung überhaupt noch seinem Vorgesetzten präsentieren soll und ob sie zu seinem Unternehmen passt. So etwas solltest du auf jeden Fall vermeiden und daher immer aktuelle Informationen auf deiner Website bereitstellen.

  • 24/7-Sales-Support

Dank eurer B2B-Website können Interessentinnen rund um die Uhr mit euch in Kontakt treten, wichtige Informationen für ihre Kaufentscheidungen treffen oder sich via Newsletter über die neuesten Produkt-Updates informieren. Dabei ist es wichtig,  die User:innen persönlich anzusprechen. Wenn du einen Chat-Bot auf deiner Seite integriert hast, kannst du vorab beispielsweise um die Eingabe des Namens bitten und auch deine Sales-Kolleg:innen im wahrsten Sinne des Wortes mit Namen und Foto sichtbar machen. Sind alle Sales-Kolleg:innen gerade beschäftigt, integriere am besten einen Terminkalender in den Chat-Bot. Dadurch können Interessent:innen direkt und einfach einen passenden Termin vereinbaren.


Beispielbild für Chat-Bot

BU: Screenshot Chat-Bot-Nachricht auf www.contentpepper.com mit der Möglichkeit direkt einen Termin mit Alexander Hummelt zu vereinbaren.


So wird deine B2B-Website noch erfolgreicher

Damit deine B2B-Website inhaltlich und technisch richtig aufgebaut ist, solltest du folgende Punkte beachten:


Tipp 1: Optimiere deine Website-Inhalte regelmäßig durch ein Content-Audit

Mindestens einmal im Jahr solltest du die Inhalte auf euren Websites mithilfe eines Content-Audits überprüfen: Sind sie noch aktuell und vollständig? Dass es bei vielen Unternehmensseiten noch Nachholbedarf gibt, zeigt eine aktuelle Studie (Mai 2021) von Yext und YouGov PIc. Demnach finden 32,2 % der Befragten bei ihrer Suche nach Informationen auf Unternehmenswebsites nur selten Antworten auf Ihre Fragen. Das liegt häufig an veralteten oder falschen Angaben. Oft finden User:innen auch mithilfe der Suchfunktion nicht die gewünschten Antworten. Spätestens jetzt verlassen sie die Website und werden vielleicht auf einer Konkurrenzseite fündig.


Tipp 2: Schaffe Leadmagneten durch lösungsorientierten Content

Das Wissen um die Probleme und Bedürfnisse deiner Zielgruppe schlummert oft in den Köpfen deiner Sales- und Supportkollegen und natürlich auch bei dir und deinen Kolleg:innen im Marketing. Gebündelt und in Form einer konkreten Problemstellung beziehungsweise eurer passenden Produkt- oder Serviceleistung könnt ihr dieses Wissen für eure Kund:innen in Form von Whitepapern oder Case Studies zugänglich machen. Wir haben für dich festgehalten, wie du eine Case Study in drei einfachen Schritten erstellst. Nutze eure White Paper und Case Studies auch für euren Online Marketing Mix, um etwa durch E-Mail-Marketing oder LinkedIn-Ads Interessent:innen gezielt auf eure Unternehmenswebsite zu lenken und dadurch euren Website-Traffic zu steigern.  
Um Leads in Form von E-Mail- und Unternehmensadressen/-informationen zu erhalten, solltest du deine sorgsam erstellten Inhalte auf jeden Fall nicht „frei“ auf deiner Website anbieten. Nutze stattdessen besser ein Formular, wie du es im unteren Bild siehst. Nachdem eine Interessentin oder ein Interessent  Vorname und Firmen-Mail eingegeben hat, erhält die Person eine Mail mit dem Download-Link zum gewünschten Inhalt.


Beispielbild zur Leadgenerierung

BU: Download-Formular für das Whitepaper BE A MASTER OF TOUCHPOINTS auf Contentpepper.de


Tipp 3: Optimiere deine B2B-Website für die mobile Nutzung

Während sich die ersten beiden Tipps vor allem auf die inhaltliche Qualität deiner Website beziehen, geht es im dritten Tipp um ihre mobile Optimierung. Hier arbeiten Website-Entwickler und Marketer:innen eng zusammen: Nicht nur, dass Google den Rankingfaktor “für mobile optimiert” seit dem letzten Update im Juni 2021 stärker gewichtet, schnellere Ladezeiten erhöhen auch die Chancen auf erfolgreiche Conversions. Wenn du die Ladegeschwindigkeit deiner Website nur um 100 Millisekunden - ein menschlicher Wimpernschlag dauert 150 Millisekunden - verbesserst, kannst du die Anzahl deiner Conversions um bis zu 8 % steigern (Think with Google, März 2021)
Falls eure Unternehmenswebsite technisch von einer Agentur betreut wird, kannst du ihre Leistung regelmäßig mit dem kostenlosen Google-Tool PageSpeed Insights überprüfen. Du erhältst hier dank einer Ampel einen schnellen Überblick über mögliche Verbesserungen. Liegt dein Ergebnis im roten Bereich zwischen 0 und 49, besteht auf jeden Fall Handlungsbedarf. Im orangen Bereich zwischen 50 und 89 hast du noch Potenzial für Verbesserungen und erst ab 90 wird deine Website als gut (grün) eingestuft. 
Übrigens: Auch, wenn du einmal einen guten Wert erzielt hast, ist das leider kein Grund, sich auszuruhen. Denn nur, wenn du immer wieder deine Website anpasst, kannst du dafür sorgen, dass sie weiterhin ein gutes Ranking bekommt.


Beispielbild zur Website Optimierung

BU: Ergebnis des Blogs www.thinkwithgoogle.com/intl/de-de/ auf PageSpeed Insights am 11.08.2021.


Tipp 4: Setze Künstliche Intelligenz (KI) ein

Die Zeiten, in denen sich nur große Unternehmen KI-Systeme zur Marketing-Unterstützung leisten konnten, sind zum Glück vorbei. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz kannst du dir wiederkehrende Routinearbeiten im digitalen Marketing ersparen und dich um die wirklich wichtigen Punkte auf deiner Marketing-Agenda kümmern. Folgende Aufgaben kannst du dabei getrost an die KI abgeben:

  • Überprüfung der Tonalität und Ausrichtung für die jeweilige Zielgruppe:Bevor du einen Text in die Abstimmung gibst, kann dein virtueller Helfer die Sprache des Artikels analysieren und überprüfen, ob Umfang und Stil zum jeweiligen Kanal passen.
  • Automatisierte SEO-Vorschläge erhalten: Die kontinuierliche SEO-Optimierung ist in großen Unternehmen auf viele SEO-Manager:innen verteilt. Durch die Unterstützung von KI im digitalen Marketing, bist du in der Lage, deine SEO-Strategie kanalübergreifend voranzutreiben.
  • Postingzeiten optimieren: Wie wäre es, wenn dir eine KI-Software künftig automatisch Vorschläge zum bestmöglichen Zeitpunkt für die Veröffentlichung deiner Blogposts senden würde? Natürlich erspart dir das nicht die regelmäßige Auswertung deiner Analytics-Daten, der Intervall dazwischen wird aber größer und du hast mehr Zeit für tiefergehende Analysen.
  • Relevante Inhalte für Leser:innen anzeigen: Genauso bequem kann KI deinen Kund:innen Inhalte auf deiner Website vorschlagen, die zu ihrer Suchintention bzw. zu ihrem Suchverlauf passen. Dadurch lässt sich deren Verweildauer erhöhen und somit auch die Chance, dass sie sich zu einem Webinar anmelden, ein Produktvideo anschauen oder eine Case Study herunterladen.
    Übrigens kann unsere Contentpepper-DXP all diese Punkte abbilden und dir somit viel Arbeit bei der Erstellung von SEO-Content abnehmen.


Fazit

Eine gut strukturierte Unternehmenswebsite bildet auch 2021 noch den festen Bestandteil im B2B-Marketing. Hier ist die Erwartungshaltung der User:innen in den letzten Jahren jedoch deutlich gestiegen. Die gute Nachricht für dich lautet, dass sich etwa nicht nur KI-gestützte Marketingtools weiterentwickelt haben, sondern mittlerweile auch für kleine und mittlere Unternehmen erschwinglich sind.